"The art of mime is an art of metamorphosis….
[Y]ou cannot say in mime what you can say better in words.
You have to make a choice. It is the art of the essential.
And you cannot lie. You have to show the truth."

Marcel Marceau, franz. Pantomime u. Meister der Körpersprache (*1923)

"It is nonverbal communication which is very strong, body language, touching; and it is that, when we dance together, we are negotiating space, we are sharing time, we have to be very aware of others’ situations in the room or in the place when we are all on stage. It is quite sophisticated in social terms: we have to trust, very often, we are lifting, supporting, we are avoiding all coming together – and this is highly sophisticated social activity."
Royston Maldoom, Tänzer und Choreograph, in Zepter (2009: 494)


Lavinia Zepter 1989
© NEUER TANZ "Räumen"

 

Forschungsprojekt – Abstract

Die Arbeit legt einen Paradigmenwechsel in sprachtheoretisch und sprachdidaktisch relevanten Wissenschaften in Abwendung von einer rein auf Kognition fokussierten hin zu einer ganzheitlich orientierten Auffassung dar und zeigt auf, inwiefern Spracherwerb (Erstsprache, Zweitsprache, Fremdsprache) bzw. mündliche wie schriftliche Sprachkompetenzen (in diversen Varietäten) notwendig in einem Körper verankert (‚embodied’) sind und sich zwingend in Interaktion mit anderen kognitiven, sensorischen, motorischen und emotionalen Prozessen entwickeln. Schlussstein bildet die exemplarische Vorstellung eines sprachdidaktischen Konzepts (TextBewegung), das in Entsprechung ‚kognitive Herausforderung’ unmittelbar mit ‚Körpererfahrung’ verknüpft und Spracharbeit (Schreiben, Sprechen; Texte rezipieren und vor allem produzieren) mit Bewegung bzw. ästhetischer Darstellung verzahnt.
Erscheint voraussichtlich 2012


Aufsatz 2008:
Der sprechende Körper. Lernkompetenz und Sprachästhetik durch tanztheatrale Körpererfahrung

Aufsatz 2009:
Dancing for Learning Skills? An Interview with Royston Maldoom

 

© WORTHAUS